PTFE-Membranen – was ist das eigentlich?

PTFE steht für Polytetrafluorethylen, ein Kunststoff, der auch unter seinem Markennamen Teflon bekannt ist. Das Material vereint eine Vielzahl positiver Eigenschaften, die es für viele Kunden zur ersten Wahl bei Ausflügen, Wanderungen und anderen Tätigkeiten an der frischen Luft machen. PTFE hat unter anderem folgende Eigenschaften:

• Strapazierfähi
• Wasserabweisend
• atmungsaktiv – insbesondere bei Regenjacken nützlich, um ein „Kleben“ an der haut zu vermeiden
• winddicht und luftundurchlässig – das Material ist zwar atmungsaktiv, schützt aber durch die verwobene Struktur dennoch sehr gut vor z.B. Windböen.

Wo werden PTFE-Membranen verwendet?

Produkte aus PTFE werden insbesondere da verwendet, wo die zahlreichen nützlichen Eigenschaften besonders zum Tragen kommen. Dies ist zum einen der Outdoorbereich, hierunter fallen beispielsweise folgende Produkte:

• Zelte
• Planen
• Schlafsäcke

Aber auch die Kleiderindustrie hat die positiven Attribute des Stoffes längst für sich entdeckt und stellt z.B. Jacken, Hosen, Kopfbedeckungen, ja sogar Schuhe aus PTFE her. Bei Schuhen dient der Kunststoff dabei vor allem als „Schutzschicht“, um sie wasserabweisend und atmungsaktiver zu machen.

Ist PTFE gesundheitsschädlich?

Nein. Zumindest nicht, wenn bei der Herstellung und Entsorgung bestimmte Richtlinien eingehalten werden. So sollten die Rohstoffe, die in den Fabriken verarbeitet werden, immer unter sicheren Bedingungen hergestellt werden, um keine umweltgefährdenden Stoffe zu erzeugen. Auch bei der Entsorgung sollten Endverbraucher darauf achten, die Kleidungsstücke nur an Wertstoffhöfen oder im Handel abzugeben.
Die reine Membran, also das Endprodukte, ist allerdings in keinem Fall gesundheits- oder umweltschädlich.